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Verwaltbarkeit  

Verwaltbarkeit mit den AMD-Unternehmenslösungen

Out-of-Band-Verwaltung und Branchenstandards
Die auf Open-Standards basierende AMD Technologie mit DAS 1.0 ermöglicht wichtige Verwaltungsfunktionen, ohne Unternehmen an eine einzelne, proprietäre und teure Technologie zu binden.

AMD-Clientsysteme, die Out-of-Band-Verwaltung und alle DMTF-Standards unterstützen, einschließlich DASH (Desktop and Mobile Architecture for System Hardware).

Unterstützung von AMD für DASH
AMD hat verschiedene Open-Source-Entwicklungstools für DASH entwickelt. Weitere Informationen finden Sie unter: http://developer.amd.com/cpu/manageability/Pages/default.aspx.

AMD entwickelt außerdem ein DASH-Plug-in für den Microsoft System Center Configuration Manager. Weitere Informationen zum Plug-in finden Sie unter: http://developer.amd.com/cpu/manageability/Pages/default.aspx.

Bei DASH handelt es sich um eine vom DMTF entwickelte Spezifikationssuite, die auf Open Standards basierende Webservice-Verwaltung für Desktops und mobile Clientsysteme bietet. DASH ist ein umfassendes Regelwerk, in dem die nächste Generation von Standards für das sichere Out-of-Band- und Remote-Management von Desktop- und mobilen Systemen festgelegt ist, das in nicht proprietären, verteilten IT-Umgebungen zum Einsatz kommt. Mit DASH können herkömmliche Desktop-Systeme, mobile und Laptops-Computer, Blade-PCs und Thin Clients produktunabhängig die gleichen Tools und Schnittstellen sowie die gleiche Syntax und Semantik verwenden.

Die Technologie ermöglicht eine stabile und sichere Out-of-Band-Verwaltung. DASH 1.1 beinhaltet folgende Out-of-Band-Verwaltungsfunktionen:

  • Sichere Übertragung: HTTPS gewährleistet einen sicheren Betrieb
  • Auf SOAP basierendes Verwaltungsprotokoll: verwendet WS-Management
  • Standardisierte Netzwerkermittlung: Zwei-Phasen-Ermittlung mit RMCP (Remote Management and Control Protocol) und WS-Identify
  • Benutzer/Administration: Bietet eine standardisierte Schnittstelle, über die mit einer Remote-Konsole Benutzer hinzugefügt/gelöscht, Kennwörter erstellt/geändert und Benutzern Rollen zugewiesen werden können (enthält bereits vordefinierte Rollen, wie Admin/Operator/Schreibschutz).
  • Externes Ein- und Ausschalten: Der PC kann per Fernzugriff ein- und ausgeschaltet, neu gestartet und zurückgesetzt werden.
  • Boot-Kontrolle: Das neu zu startende System wird an festgelegte Boot-Geräte weitergeleitet (z. B. PXE, Diskette, externes Medium).
  • Hardware-Bestandsverwaltung: Zeigt die Plattform-Modellnummer, CPU-Version, BIOS-Version, Speicher und andere Hardwaredaten an.
  • Sensorschnittstellen: Optionale Sensorschnittstellen für Lüftergeschwindigkeit, Lüfterstatus, Temperatur, Stromversorgungsstatus und Gehäusemanipulation.
  • Plattform-Alarme: Eine Konsole kann Warnmeldungen über ein WS-Ereignisprotokoll abonnieren. Plattform-Alarme sind u. a. Warnmeldungen zu Temperatur, Lüfterausfall, Gehäusemanipulation, ProcHot ThermTrip und BIOS-Boot-Versagen.
  • Textkonsolen-Umleitung: eine BIOS-unterstützte Konsolen- und Tastaturumleitung beim Hochfahren des Systems, der Einrichtung des BIOS und Diagnoseprogramme (sobald das Betriebssystem beim Systemstart die Kontrolle übernimmt, wird die Textumleitung beendet).
  • Medienumleitung: stellt ein „virtuelles“ CD-ROM-/Disketten-/Festplattengerät bereit, das Daten von einem externen Gerät oder Abbild liest. Dadurch kann das BIOS über ein externes Festplatten-/CD-ROM-/Disketten-Abbild hochfahren. Die wichtigsten Anwendungsfälle sind:
    • das externe Hochfahren auf ein Installationsbetriebssystem (wie WinPE) zur Systembereitstellung
    • das externe Hochfahren auf ein Netzwerk-CD-Abbild, um BIOS oder Firmware zu aktualisieren oder Systemdiagnose auszuführen
  • Betriebssystem-Status : bietet eine Out-of-Band-Schnittstelle zum Lesen des Betriebssystem-Status (Herunterfahren, Starten, Standby/Ruhemodus) oder um eine Statusänderung, z. B. Herunterfahren oder Ruhemodus, anzufordern
  • Transparentes Daten-Postfach: ermöglicht einem Software-Agent auf dem PC, Daten im DASH-Verwaltungscontroller zu speichern, so dass eine externe Konsole oder Anwendung diese out-of-band lesen kann – unabhängig vom Status des Betriebssystems oder der Stromversorgung

 

Lesen Sie das Whitepaper Grundlegende Client-Verwaltung mit DMTF DASH white paper.

So profitiert der Administrator von DASH
Ein Verwaltungstool oder eine Verwaltungskonsole, die den DASH-Standard unterstützt, kann einen DASH-Client konsistent und herstellerunabhängig überwachen und steuern. Das heißt, dass allgemeine Verwaltungsaufgaben für viele unterschiedliche Clients auf gleiche Art und Weise durchgeführt werden können.

Die Kernfunktionalität von DASH kann die Lernkurve für Administratoren verkürzen, bietet Flexibilität bei Verwaltungsaufgaben, reduziert den Systemaufwand und hilft, Kosten zu senken. Daneben ermöglicht DASH zahlreiche spezifische Anwendungsfälle (siehe unten). Eine detaillierte Beschreibung der Anwendungsfälle finden Sie im Whitepaper zu den DASH-Anwendungsfällen.

  • Externes Ein- und Ausschalten, Boot-Steuerung und Konsolenumleitung: Über eine externe Verwaltungskonsole kann der Administrator ein Clientsystem ein- und ausschalten sowie neu starten. Er kann das System ausschalten, um den Stromverbrauch zu senken, oder einschalten, um einen Patch zu installieren, und es anschließend wieder ausschalten.
  • Remote-Diagnose: Helpdesk-Mitarbeiter oder Administratoren können Probleme per Fernzugriff ermitteln, indem sie ein Clientsystem von außen einschalten und den seriellen Ausgang an ihre Konsole umleiten. Anschließend kann das System über eine Festplatte oder ein Gerät zur Diagnose gestartet werden, um die Fehlerbehebung extern durchzuführen.
  • Erkennung: Der Administrator kann über eine Verwaltungskonsole automatisch die Clientsysteme ermitteln, die über DASH verwaltet werden können. Ein verwalteter Client kann dann über Standardmethoden abgefragt werden. Außerdem kann die Konsole ermitteln, ob ein Client DASH unterstützt und welche spezifischen Funktionen zugänglich sind.
  • Bestandsverwaltung: Über das Verwaltungstool oder die Verwaltungskonsole kann der Administrator den Hardware- und Software-Bestand von Clients ermitteln. Er kann beispielsweise die Konfiguration von Hardware-Komponenten, wie Speicher oder Laufwerken, überprüfen und feststellen, welche Software und welche Versionen installiert sind. Diese Aktionen sind auch bei ausgeschalteten Clientsystemen möglich.
  • Remote-Integritätsüberwachung: Der Administrator kann den Betriebszustand von Hardware-Komponenten des Systems per Fernzugriff überwachen, wie Temperatur, Gehäusemanipulation und Lüftungsbetrieb.

Zusätzliche Informationen
DASH-Initiative (Desktop and Mobile Architecture for System Hardware)

Grundlegende Client-Verwaltung mit DMTF DASH (PDF, 1 MB)

Wichtige Fallstudien, die von DASH-aktivierten Unternehmenscomputern unterstützt werden(PDF, 431 KB)

DASH-Verwaltungstool
AMD hat diverse Open-Source-Entwicklungstools für DASH entwickelt.
DASH-Plug-in
AMD entwickelt außerdem ein DASH-Plug-in für den Microsoft System Center Configuration Manager.